Baubeschreibung - der Salonwagen in H0m

 

Ulrich Meintrup                    Als Grundlage für den Bau des Salonwagens diente der Bausatz von Weinert, Best.-Nr. 62091 (Weyer-Wagen). Bei dem Modell musste ich aber einige Änderungen berücksichtigen, die zusätzlichen Teile finden sich am Ende des Berichtes.Die Zapfen für das Drehgestell habe ich abgetrennt und 3 mm weiter nach vorne gesetzt. Die neuen Zapfen stammen aus dem 3D-Drucker. So kommt das Fahrgestell dem Original nahe. Die Batteriekästen, die Bremsanlage und andere Teile stammen von Weinert oder aus der Bastelkiste von Tillig. Auch das Sprengwerk, welches bei dem Bausatz vom Weyer-Wagen nicht vorhanden ist, entstand im 3D-Drucker. Das neue Fahrgestell ist dann grundiert und schwarz gespritzt worden.Bei dem Wagenkasten ist die Fensterseite abgeändert worden. Das vorhandene Fenster an der Bar-seite des Wagens habe ich zertrennt und dann wieder passend zusammen geklebt. Der Zwischenraum besteht aus Polystyrol 8,5 x 10 x 0,5 mm. Danach wurden die Bauteile lackiert und zusammengebaut.Die Bühnen des Weyer-Wagens besitzen keine Übergangsbleche. Ich habe sie aufgetrennt und die Bleche von Weinert eingebaut. Zusätzlich kommen noch die Armstützen aus 0,5 x 1,5 mm Polystyrol auf die Bühnen. Natürlich dürfen auch die Schlußscheibenhalter nicht fehlen. Die Bühne ist dann nicht ganz original, aber damit kann ich leben.Nun kam die größte Herausforderung - die Inneneinrichtung. Als erstes stellte ich einen neuen Wagen-boden aus 0,5 mm Polystyrol her. Er wurde hellgrau lackiert. Einen Teppichboden „konstruierte“ ich auf dem PC. Er wurde auf den Boden aufgeklebt. Das Stück Toilette und Bar wurde nicht beklebt. Als nächstes baute ich die Zwischenwände aus 1 mm Polystyrol ein. Dann wurde auch noch die Heizungs-verkleidung aus Kunststoff-Profilen hergestellt.



Foto (Ulrich Meintrup): Ein Blick in den Salonwagen. 

 

Nun baute ich den Wagen mit dem neuen Boden zusammen. Allerdings ohne Dach, da ich die Sitze, welche aus dem 3D-Drucker stammen, von oben auf den Boden kleben wollte. Das hat den Vorteil, daß man den Boden mit der Inneneinrichtung wieder heraus nehmen kann. Die Sitze müssen nämlich direkt vor die Heizungsverkleidung geklebt werden. Nachdem alles getrocknet war, wurde der Wagen wieder zerlegt. Nun kam der Toiletten-Raum und die Bar an die Reihe. Beide bestehen aus Polystyrol Profilen.Die Gardinen und Vorhänge sowie die blauen Wandverkleidungen wurden auf meinem PC „genäht“ und angebracht. Die Beschriftung des Wagens habe ich mir bei „Hartmann original“ nach Fotos fertigen lassen und angebracht. Nachdem dann der ganze Wagen nochmals mit seidenmattem Klarlack gespritzt wurde, konnten die Scheiben montiert werden. Danach wurde er dann komplett zusammengebaut. Ich meine, es ist ein schönes Modell geworden. 

Zusätzliche Bauteile von Weinert Übergangsbleche für Schmalspurwagen Bestell Nr.:  9245
Bremszylinder für Schmalspurwagen  Bestell Nr.:  8919
Aufstiegstritte  Bestell Nr.:  8696S
chlußscheibenhalter mit Loch Bestell Nr.:  8264
 



Foto (Ulrich Meintrup): Das fertige Modell des Salonwagens.

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